Evozierte Poten­ziale

Evozierte Poten­ziale in Net­te­tal – Funk­tion­sprü­fung der Ner­ven­bah­nen

Evozierte Poten­ziale sind spezielle Unter­suchun­gen zur Über­prü­fung der Ner­ven­leit­bah­nen zwis­chen Sin­nesor­ga­nen und Gehirn. Dabei wird gemessen, wie schnell ein Reiz vom Auge, Ohr oder von der Haut zum Gehirn weit­ergeleit­et wird.

Je nach Fragestel­lung wer­den visuelle (Sehen), akustis­che (Hören) oder sen­si­ble Reize einge­set­zt. Die Mes­sung erfol­gt über Elek­tro­den auf der Haut und ist schmerzfrei.

Diese Unter­suchung ist beson­ders wichtig bei Erkrankun­gen wie der Mul­ti­plen Sklerose (MS), bei der die Reizweit­er­leitung gestört sein kann.

Anwen­dungs­bere­iche:

  • Ver­dacht auf Mul­ti­ple Sklerose (MS)

  • Sehstörun­gen

  • Hörstörun­gen

  • Gefühlsstörun­gen

Die Unter­suchung liefert wertvolle Hin­weise auf Funk­tion­sstörun­gen des Ner­ven­sys­tems, auch wenn bildgebende Ver­fahren unauf­fäl­lig sind.

Dauer: ca. 10–20 Minuten